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Was ist Watsu?

Watsu ist eine Körperarbeit im warmen Wasser, die in den 80er Jahren von dem Amerikaner Harold Dull auf der Grundlage des Zen Shiatsu entwickelt wurde. Indem er die Bewegungen, Dehnungen und Massagen des Shiatsu ins körperwarme Wasser verlegte, profitierte er sowohl von der entspannenden Wirkung der Wärme als auch der Schwerelosigkeit im Wasser, in der weit mehr Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen als an Land.

Darüber hinaus bot der Zustand des Gehalten und Getragen Seins im Wasser ganz neue Möglichkeiten der psychischen und emotionalen Tiefe.

Seine Methode ist seitdem von ihm und seinen Schülern immer weiter entwickelt worden und gehört heute zu den effektivsten und bemerkenswertesten Arten der Körperarbeit überhaupt.

In einer Watsu-Session, die ungefähr eine Stunde dauert, wird der Klient zunächst mit Hilfe von Auftriebskörpern wie Kopfkissen, Wassernudeln und Floats und später in den Armen des Praktizierenden durchs Wasser bewegt. Dabei wechseln sich je nach den Bedürfnissen des Klienten weite langsame Schwünge mit kurzen dynamischen Bewegungen und Momenten der Stille ab. Hinzu kommen Massagen, Dehnungen und spiraldynamische Drehungen des Körpers.

Der Klient kann Gefühle von Freiheit, Weite, Geborgenheit, Getragensein, Vertrauen, Leichtigkeit, Fliegen und Schweben, großer Entspannung erleben.

Auf der rein körperlichen Ebene lockern sich Muskeln und Gelenke, die Beweglichkeit verbessert sich, Schmerzzustände werden gelindert.

Auf Wunsch kann der Klient in weitergehenden Sessions mit Hilfe einer Nasenklammer auch komplett unter Wasser geführt werden, was noch einmal neue und tiefere Erlebnisräume erschließt.